Die Homepage der Johannisloge »Zum Flammenden Stern« unter der Konstitution der großen National-Mutterloge »Zu den drei Weltkugeln« im Verbande der Vereinigten Großlogen von Deutschland. Bruderschaft der Freimaurer.
Ein Wort zur Begrüßung
Wir begrüßen Sie herzlich auf der Homepage der Johannisloge »Zum flammenden Stern«. Unsere Loge steht unter der Konstitution der großen National-Mutterloge »Zu den drei Weltkugeln« im Verbande der Vereinigten Großlogen von Deutschland, eine Bruderschaft der Freimaurer. Sinn und Zweck dieser Website ist es, dem geneigten Leser ein wenig Information über unsere Vergangenheit und Gegenwart anzubieten. Allgemeine Information über die Freimaurerei ist hier hingegen nicht zu finden, denn dafür gibt es bereits exzellente Seiten (siehe den Fragen-Antwort Katalog auf freimaurer.org) Doch all die geschriebenen Worte können ein persönliches Gespräch nicht ersetzen und daher möchten wir Sie herzlichst einladen, sich an einem unserer Gästeabende in unserem Haus einzufinden. Dem Kontakt Abschnitt können Sie entnehmen, wie Sie am Besten mit uns in Verbindung treten, um die aktuellen Termine unserer Gästeabende zu erfahren. Doch jetzt wünschen wir Ihnen erst einmal viel Spaß beim Durchstöbern und Lesen unserer Seite!
Ein kurzer Überblick
Am 24. Februar 1770 wurde die Johannisloge „Zum Stern“ und später „Zum flammenden Stern“ als Militärloge gegründet. Militärlogen hatte es bis dahin nur in Kriegszeiten gegeben. Nun aber, so glaubte man Anfang 1770, stünde wieder ein Krieg bevor, und die geplante Loge sollte im Falle eines Krieges geschlossen ins Feld ziehen.
Im Jahre 1840 standen in der Matrikel unter 94 Mitgliedern noch 24 Brüder im Offiziersrang. Die Mitgliederzahl erhöhte sich stetig, so dass im Jahre 1866 die Zahl 200 und 1890 die Zahl 300 überschritten wurde.
Bis zur Jahrhundertwende veränderte sich die Mtgliederstruktur in entscheidender Weise. Kaufleute und Fabrikanten bildeten nunmehr die Mehrzahl der Brüder; es folgten die Beamten und selbständigen Handwerker. Der Adel war nur noch mit vier und das Militär mit 16 Brüdern vertreten.
Mit dem Beginn der Verfolgung der Freimaurerei durch die Nationalsozialisten erklärten viele Brüder ihren Austritt mit der Begründung, ihre wirtschaftliche Existenz sichern zu müssen. Die Mitgliederzahl verringerte sich von 339 im Jahre 1930 auf 260 im Jahre 1933. Neuaufnahmen fanden nicht mehr statt.
Nach Kriegsende fanden sich nur noch 16 ehemalige Brüder zu neuer Arbeit zusammen.
Trotz drangvoller Not machte der Geist der Freimaurerei den Wiederaufbau möglich. Bereits 1947 konnte die Loge wieder 35 Brüder zählen.
Am 1. Juli 1961 übernahm Bruder Alfred Braun die Leitung der Loge. Für seine herausragende Arbeit für die Königliche Kunst stiftete die Loge „Zum flammenden Stern“ den „Alfred-Braun-Ring“. Braun war der erste Träger dieser Auszeichnung und trug sie bis zu seinem Tode. Danach wurde der Ring weitergereicht an Bruder Hans Suhr, in dessen Besitz er sich zur Zeit befindet.
Nach 1967 trat durch Überalterung und Ortswechsel mancher ihrer Mitglieder ein starker Mitgliederschwund ein, der inzwischen aufgefangen wurde. Denn durch viele Neuaufnahmen in den letzten Jahren können wir nun wieder eine Mitgliederzahl von 26 vorweisen, mit einem bunten Gemisch an Altersklassen - von 21 bis 83 Jahre.
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